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Jahreshauptversammlung

Gesamtwehr

Kommandanten Heiko Ackel zeigte sich in seinem Tätigkeitsbericht zufrieden angesichts des Verlaufs des letzten Jahres. Er dankte allen Kameraden für ihre Unterstützung und ihren unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehr. Mit Hilfe jedes Einzelnen konnte wieder zahlreichen Menschen geholfen und größerer Schäden verhindert werden.
 
Die ganze Schlagfertigkeit der Wehr galt es bei den insgesamt 218 Einsätzen im vergangenen Jahr unter Beweis zu stellen. Die Zahl der Einsätze ist damit zwar um zwei im Vergleich zum Vorjahr gesunken, liegt aber weiterhin im Durchschnitt der letzten 13 Jahren. Unter dem Strich bedeutet dies alle 1,6 Tage ein Einsatz für die Feuerwehr Überlingen.
 
Dabei galt es größerer Brandeinsätze wie beispielsweise ein Dachstuhlbrand in der Altstadt im vergangenen Mai oder ein Werkstattbrand im Berufschulzentrum in den Sommerferien ebenso zu meistern, so wie bei schweren Verkehrsunfällen auf der B31 technische Hilfe zu leisten oder auch im Rahmen der Ölwehr eine mögliche Verunreinigung des Bodensee´s zu verhindern.
 
Positiv stimmen lässt der Blick auf die aktuelle Personalsituation. Mit 270 aktiven Mitgliedern, konnte der Gesamtstand sogar um zwei gesteigert werden und spiegelt somit im Vergleich zu den Vorjahren eine leicht steigende Tendenz. Nichts destotrotz bleibt die Neugewinnung von Mitgliedern ein ganz wichtiges Thema und darf keinesfalls vernachlässigt werden. Gerade die Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte macht der Feuerwehr zunehmend zu schaffen.
 
Neben zwei neu in Dienst gestellten Mannschaftstransportwagen konnte im vergangenen Jahr auch endlich das neue Gerätehaus des Ausrückebereichs West eingeweiht werden. Das neue Gerätehaus bedeutet die Bündelung der Kräfte an einem zentralen Standort und die Erhöhung der Schlagfertigkeit der Feuerwehr nicht nur in diesem Bereich.
 
Sehr erfreut zeigte sich Kommandant Ackel auch hinsichtlich der Aus- und Fortbildung. Diese konnte auch im vergangenen Jahr einmal mehr auf sehr hohem Stand gehalten werden. Nur wer sich ständig weiterentwickelt kann sich verbessern und die Qualität steigern.
 
Etwas schleppend hingegen verläuft die konkrete Umsetzung des Brandschutzbedarfsplanes. Ackel verkündete aber weiterhin in engem Austausch mit den Gremien und dem Ausschuss intensiv an der Umsetzung zu arbeiten.
 
In einem kurzen Ausblick auf die kommenden Jahre gab der Kommandant bekannt, dass die Ölwehr Stützpunkte, zu dem auch die Feuerwehr Überlingen gehört, im Jahr 2018 mit neuen Feuerlöschbooten ausgestattet werden. Hierzu werde gerade das Leistungsverzeichnis für die Auftragsvergaben bearbeitet. Ebenso berichtete er über die Neu-, bzw. geplanten Ersatzbeschaffungen und die eingestellten Mittel zur Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sowie über die gerade anlaufenden Brandschutzmaßnahmen in den Gerätehäusern.
 
Oberbürgermeister Jan Zeitler sicherte in den Grußworten an die Versammlung, seine Unterstützung zu und möchte das Ehrenamt künftig noch stärker fördern. Er kündigte an, das Thema Feuerwehr zur Chefangelegenheit machen zu wollen und sich für die Belange der Feuerwehr einzusetzen. Kreisbrandmeister Henning Nöh dankte für den unermüdlichen Einsatz und würdigte die geleistete Arbeit verbunden mit dem Wunsch, dass auch weiterhin alle an einem Strang ziehen. Kreisverbandsvorsitzender Günther Laur warb für die Fortsetzung der Werbeinitiative der Feuerwehren im Bodenseekreis und durfte mit Kurt Wegmann und Jürgen Ehninger zwei verdiente Kameraden mit dem Ehrenkreuz in Bronze und Silber des Kreisfeuerwehrverbandes auszeichnen.
 
Bei den turnus gemäß stattfindenden Wahlen wurde der stellvertretende Kommandant Martin Schweitzer, ebenso wir der zweite Stellvertretende Kommandant Klaus Erdenberger in ihren Ämtern bestätigt. Als Vertreter in den Gesamtausschuss wurden Dirk van de Loo (stellvertretender Abteilungskommandant Stadt), Dorothea Fink (Schriftführerin), Axel Berkowski (Kassierer); Hubert Büchele, Christian Gorber und Thomas Schnell (alle Abteilung Stadt), Wilfried Brodmann (Bambergen), Kevin Keller (Bonndorf), Josef Westle (Deisendorf), Clemens Vogler (Hödingen), Rainer Schöllhorn (Lippertsreute), Daniel Mayer (Nesselwangen) und Jürgen Specker (Nußdorf) gewählt.
 
Im Anschluss an die Wahlen durften Kreisbrandmeister Henning Nöh und Oberbürgermeister Jan Zeitler, sowie Kommandant Heiko Ackel verdienten Kameraden für ihre geleistete Arbeit ehren.

Mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber wurden die Kameraden Tobias Metzger, Roland Berkowski, Thomas Bacher, Rainer Welter und Anton Waibel ausgezeichnet.
 
Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold erhielten Wolfgang Käppeler, Hans-Peter Straub und Friedrich jr. Hahn.
 
Neben den Ehrungen konnten zahlreiche Kameraden nach Absolvierung der erforderlichen Lehrgänge und das Erreichen der Mindestdienstzeit befördert werden.
 
Die Kameraden Ludwig Ehing und Benedict Möller, sowie die Kameradin Ariane Niedermann wurden zum Löschmeister befördert.
 
Zum Hauptlöschmeister konnten die Kameraden Alexander Barth, Rainer Längle und Marc Langeheinecke befördert werden.
 
Abteilungskommandant Martin Schweitzer nutzte den feierlichen Anlass um den scheidenden Zugführer des 3. Zuges der Abteilung Stadt Hubert Ehing zu danken und ihn gebührend zu Verabschieden. Er räumt seinen Platz nach 12 Jahren als Zugführer. Weiterhin wird er aber noch seinen Dienst in der Feuerwehr verrichten. Er rückt somit in das Glied der Mannschaft zurück. Im folgt Thomas Schnell als neuer Zugführer. Er wurde im Laufe der Versammlung durch Heiko Ackel zum Brandmeister befördert.

Für alle diejenigen, deren Informationsdurst noch nicht erschöpfend gestillt ist. Dürfen sich gerne ein genaues Bild über die Feuerwehr Überlingen im beigefügten Jahresbericht machen.

Daniel Dillmann
Pressesprecher Freiw. Feuerwehr Überlingen