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Einsatzreicher Samstagnachmittag

Einsätze 069 - 072

Im Verlauf des Samstagnachmittags wurde die Freiwillige Feuerwehr Überlingen zu insgesamt vier Einsätzen alarmiert. Den ersten Alarm des Tages erreichte die Feuerwehr um 14.34 Uhr. Anrufer meldeten über die Rettungsleitstelle einen Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Primelweg. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Einsatzort quoll bereits dichter Rauch aus der Brandwohnung. Umgehend wurde ein massiver Löschangriff mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und letztendlich gelöscht werden. Parallel zur Brandbekämpfung wurde das Mehrfamilienhaus mit weiteren Trupps nach noch vermeintlich im Haus befindlichen Personen abgesucht. Wie sich im Verlauf des Einsatzes herausstellte, konnten sich alle zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Mehrfamilienhaus befindlichen Personen glücklicherweise bereits eigenständig befreien und in Sicherheit bringen. Sie wurden während des Einsatzes durch die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Der Bewohner der Brandwohnung zog sich eine Rauchgasintoxikation zu und wurde durch den ebenfalls mitalarmierten Rettungsdienst am Einsatzort zunächst sanitätsdienstlich erstversorgt, ehe er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ebenfalls eine Rauchgasintoxikation zogen sich zwei Personen zu, welchen es noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelang, den Bewohner aus seiner Wohnung zu retten. Während die restlichen Bewohner des Mehrfamilienhauses ihre Wohnungen bereits nach kurzer Zeit wieder betreten konnten, ist die Brandwohnung zunächst unbewohnbar. Die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung wurde aus dem wasserführenden Löschfahrzeug, sowie dem stark wasserführenden Tanklöschfahrzeug sichergestellt. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Überlingen mit der Einsatzabteilung Stadt mit einem sogenannten Löschzug unter der Leitung von Martin Schweitzer im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr durch die Landespolizei und den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes, sowie durch die Schnelleinsatzgruppe des Ortsverbandes Überlingen, welche die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte sicherstellte und die Bewohner des Hauses während des Einsatzes betreute.
Nach erster Erkenntnis der Polizei beläuft sich der Schaden auf etwa 120 Tsd. Euro. Die Brandursache dürfte wohl auf einen technischen Defekt zurück zu führen sein. Kurze Zeit, nachdem der Brandeinsatz beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt war, erreichte der nächste Alarm die Einsatzkräfte. Ein Brandmeldealarm rief die Feuerwehr ein zweites Mal am Samstagnachmittag auf den Plan. Nach der Erkundung vor Ort, konnten Flexarbeiten im Lager einer Firma in der Nußdorfer Straße als Ursache ausgemacht werden. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht weiter erforderlich. Die Brandmeldeanalage wurde zurückgestellt und an den Betreiber übergeben. Neben der Feuerwehr, welche mit den Einsatzabteilungen Nußdorf, Deisendorf und Stadt im Einsatz waren, war auch die Polizei und der Rettungsdienst in den Einsatz miteingebunden. Noch auf der Rückfahrt zum Feuerwehrgerätehaus, meldeten Anrufer über Notruf einen weiteren Alarm. Ein Heckenbrand in der Straße Im Amann erforderte dieses Mal den Einsatz der Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Brand bereits durch Anwohner mit mehreren Feuerlöschern derart eingedämmt werden, dass seitens der Feuerwehr lediglich Nachlöscharbeiten erforderlich waren. Die Hecke wurde auf vermeintlich Glutnester mit Hilfe der Wärmebildkamera abgesucht. Durch das schnelle Eingreifen der Anwohner, konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Ein weiterer Alarm erreichte die Feuerwehr gegen kurz nach 18 Uhr. Eine vermeintliche Ölspur in der Rengoldshauser Straße sollte durch die Einsatzkräfte gebunden werden. Nach der Erkundung vor Ort, konnte jedoch keine Ölspur festgestellt werden, sodass dieser Einsatz bereits nach kurzer Zeit wieder beendet werden konnte.

Bilder vom Einsatz im Primelweg:

Bilder vom Einsatz Im Amann: