Sie sind hier: Startseite | Einsätze | Aktuelles

F- 2 am 13.06.2021

Einsatz 093, Zimmerbrand in Wohn- und Geschäftshaus

Am Sonntagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Überlingen gegen 17.39 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in die Überlinger Altstadt alarmiert.  Passanten, welche auf die Rauchentwicklung im 2. Obergeschoss des Wohn- und Geschäftshauses in der Gradebergstraße aufmerksam wurden, verständigten über die Notrufnummer 112 die Feuerwehr. Der ersten Alarmmeldung zufolge sollten sich noch Personen im Gebäude befinden.  Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Einsatzort konnte die Lage bestätigt und sowohl eine leichte Rauchentwicklung, als auch deutlicher Brandgeruch in der betreffenden Wohnung festgestellt werden. Umgehend wurde ein Löschangriff mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Zwei zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch im Gebäude befindliche Personen, konnten über das Treppenhaus gerettet werden. Sie wurden durch den Rettungsdienst an der Einsatzstelle sanitätsdienstlich erstversorgt und betreut. Zur weiteren Behandlung und Untersuchung wurde eine Person im Laufe des Einsatzes vorsorglich in das Krankenhaus gebracht.  Parallel zur Brandbekämpfung wurde das mehrgeschossige Gebäude mit weiteren Trupps auf noch vermeintlich weitere im Gebäude befindliche Personen abgesucht.  Zur Entlüftung der verrauchten Wohnung wurde eine Überdruckbelüftung durchgeführt. Als Brandursache konnte angebranntes Essen in der Küche der Wohnung ausgemacht werden.  Neben der Feuerwehr Überlingen, welche mit einem sogenannten Löschzug und der Einsatzabteilung Stadt unter der Leitung des Zugführers Dirk van de Loo im Einsatz war, waren auch der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes und die Schnelleinsatzgruppe des Ortsverbandes Überlingen im Einsatz. Ebenfalls in den Einsatz mit eingebunden war die Landespolizei. Ein Bild der Schadenslage vor Ort machten sich neben dem stellvertretenden Kommandanten Wilfried Brodmann auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Dagobert Heß. Durch die frühzeitige Alarmierung durch die aufmerksamen Passanten und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, konnte glücklicherweise ein größerer Schaden verhindert werden.  Sowohl die Brandwohnung, als auch die weiteren Wohnungen des mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses gelten weiterhin als bewohnbar.  Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes musste, sowohl die Gradebergstraße als auch die Krummebergstraße für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt werden.