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F- 2 am 23.08.2021

Schwelbrand in Mehrfamilienhaus

Am heutigen Montagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Überlingen gegen 09.24 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Zum Karpfen“ in das Überlinger Teilort Nußdorf alarmiert.
Aufmerksame Anrufer meldeten über die Rettungsleitstelle Brandgeruch sowie eine leichte Rauchentwicklung aus der Erdgeschosswohnung eines drei Parteienhauses.
 
Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte am Einsatzort konnte die Lage bestätigt werden. Umgehend wurde mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz ein Löscheinsatz über die Wohnungseingangstüre eingeleitet. Insgesamt wurden 2 Rohre und mehrere Trupps eingesetzt.
Alle die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befindlichen Personen konnten sich eigenständig, noch vor Eintreffen der Feuerwehr, aus dem Gebäude befreien. Sie wurden durch den ebenfalls mitalarmierten Rettungsdienst sanitätsdienstlich betreut. Dieser stellte für die Dauer des Einsatzes auch die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte sicher. Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicherweise niemand. Der Brandherd konnte mit Hilfe der Wärmebildkamera in einer Zwischendecke zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss im Badezimmer der Wohnung ausgemacht werden. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig und langwierig. Sie zogen sich bis zur Mittagszeit hin. Um sicher zu gehen, dass der Schwelbrand auch vollständig gelöscht war, mussten Teile der Decke freigelegt werden.
 
Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurden die Brandwohnung mit Hilfe des Überdruckbelüfters belüftet. Während die Brandwohnung bis auf weiteres als unbewohnbar gilt, sind die restlichen Wohnungen des Hauses unbeschadet geblieben und gelten nach Beendigung der Einsatzmaßnahmen als weiterhin bewohnbar.
 
Dank der aufmerksamen Anrufer, der frühzeitigen Alarmierung und das schnelle und beherzte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
 
Die Feuerwehr Überlingen war unter der Leitung des Kommandanten Ludwig Ehing mit dem diensthabenden Löschzug der Abteilung Stadt, sowie den Einsatzabteilungen Nußdorf und Deisendorf mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren die Polizei, der Rettungsdienst und die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes ebenfalls in den Einsatz miteingebunden.