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Hohes Einsatzaufkommen für die Freiwillige Feuerwehr

6 Einsätze an zwei Tagen

Am Montag und Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Überlingen zu insgesamt sechs Einsätzen alarmiert. Der ersten Alarm ging bei der Feuerwehr Überlingen am Montagmorgen um 09.18 Uhr ein. Über die Rettungsleitstelle wurde den Wehrmännern ein Personenunfall mit der Deutschen Bahn zwischen dem Bahnübergang Ost und dem Bahnhof Stadtmitte gemeldet. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit vier Fahrzeugen aus. Jede Hilfe kam jedoch zu spät. Die Person erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle. Besonders traurig war hier das Verhalten von ein paar Passanten, die die Einsatzszenerie noch fotografierten und als Schaulustige dem Einsatz beiwohnten.

Nur einige Stunden später wurden die Einsatzkräfte um 13.15 Uhr zu einem PKW-Brand auf die B31n alarmiert. An der Kreisgrenze zu Konstanz hatte ein Geländewagen während der Fahrt Feuer gefangen. Dem Fahrer gelang es gerade noch rechtzeitig das Fahrzeug an einer Behelfsausfahrt zum Stehen und sich selbst in Sicherheit zu bringen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der PKW bereits in Vollbrand. Neben der Feuerwehr Überlingen, welche mit zwei Fahrzeugen an die Einsatzstelle geeilt war, wurde auch die Feuerwehr Stockach mit einem stark wasserführenden Löschfahrzeug alarmiert. 

Um 15.11 Uhr erreichte dann erneut ein Notruf die Feuerwehr. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei wurden die Einsatzkräfte zu einer Notfalltüröffnung in die Konstantin-Vanotti-Straße alarmiert. 

Für viele der Einsatzkräfte war am Montagabend, dann noch normaler Probebetrieb angesagt. Während sich der zweite Zug mit dem Löschzugkonzept befasste, übte der ersten Zug die technische Hilfeleistung an einem verunfallten Auto und der dritte Zug bildete sich mit einem Rettungschwimmer auf eventuelle Seenoteinsätze fort.

Am Dienstagmorgen wurden die Wehrmänner um 08.05 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt sechs verletzten Personen in die Lippertsreuter Straße alarmiert. Ein Bus hatte, den ersten Ermittlungen der Polizei zu Folge, einen Rückstau zu spät erkannt und fuhr auf das Stauende auf. Hierbei wurden drei Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Neben der Feuerwehr, die mit einem sogenannten Rüstzug im Einsatz war, war auch der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und einem Notarzt, sowie die Polizei in den Einsatz miteingebunden. Während der Rettungsmaßnahmen und der polizeilichen Unfallaufnahme war die Landstraße zeitweise voll gesperrt, was zu größeren Beeinträchtigungen im Berufsverkehr führte. 

Erneut zu einem Einsatz in die Lipperstreuter Straße wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen 17.38 Uhr alarmiert. Nun galt es eine Dieselspur im Bereich des Kreisverkehrs abzubinden und mit Hilfe von Warnschildern auf die Gefahr aufmerksam zu machen. 

Nur eine Stunde später wurden die Wehrmänner nochmals doch die Rettungsleitstelle alarmiert. Eine Person war am Schättlisberg in einem Aufzug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Dies sollte bereits der sechste Einsatz an zwei Tagen sein.

Für die Feuerwehr Überlingen
Daniel Dillmann
Pressesprecher Freiw. Feuerwehr Überlingen

Externe Berichterstattung:
- Südkurier
- Polizei